Gemeinde Schwabhausen

Flüchtlingsgrab vervollständigt


Das Mahnmal im kirchlichen Friedhof 
wurde um eine Tafel erweitert.

Das im vergangenen Jahr mit der Gedenktafel am „Flüchtlingsgrab“ im kirchlichen Friedhof von Schwabhausen begonnene Heimatdenkmal wurde heuer durch die Aufstellung einer weiteren Tafel sowie zwei Bodenplatten mit Mahnungen und einer Eingrünung fertiggestellt. In Auftrag gegeben und gestiftet wurden die Gedenktafeln von der Soldaten- und Reservisten-Kameradschaft (SRK) Schwabhausen. Dem SRK-Vorsitzenden Albert Winkler zufolge soll diese Tafel bewirken, dass Friedhofsbesucher beim Vorbeigehen am Heimatdenkmal aufmerksam gemacht werden und sich somit für die weiteren Inhalte interessieren. Die SRK Schwabhausen setzt damit ihre Bestrebungen fort, mit der Gestaltung des Heimatdenkmals in Schwabhausen ein Zeichen der Verbundenheit mit den Heimatvertriebenen zu schaffen und zugleich für die Nachfolgegenerationen ein Mahnmal entstehen zu lassen. Im nächsten Jahr wird dann das schmiedeeiserne Kreuz sandgestrahlt, neu lackiert und der Christus wie auch die Marienfigur werden restauriert und mit neuer Farbe versehen. „Alles zusammen sei“, so der Vorsitzende von der SRK, Albert Winkler, „aus finanziellen Gründen auf einmal nicht machbar". Zur Finanzierung dieses Vorhabens werden demnächst bei beiden Schwabhauser Banken Überweisungsträger für Spenden ausgelegt. Einen Teil wird die SRK und die Schwabhauser Sudetendeutsche Landsmannschaft beisteuern. Der Rest muss über Spenden aufgebracht werden.

September 2003

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