Neuartiger Dimmer reduziert Stromverbrauch

Jürgen Dölfel (3. Bürgermeister), Walter Kurzrock (E.ON Kommunalbetreuer), Bürgermeister Josef Mederer, Eduard Kunz (Spezialist Straßenbeleuchtung E.ON-Kundencenter Unterschleißheim) und Peter Aigner (Bauamtsleiter) von links

Mit einer vollkommen neuen Dimmer-Schaltung geht die Gemeinde Schwabhausen (Landkreis Dachau) moderne und zukunftsweisende Wege im Bereich Energieeinsparung. Als erste Kommune in Oberbayern wird die Gemeinde Schwabhausen in enger Zusammenarbeit mit ihrem Energiedienstleister E.ON die neue Dimmtechnik bei der Straßenbeleuchtung einsetzen und damit jede Menge Strom sparen. Die CO2-Verringerung beträgt pro Jahr 2,5 Tonnen. Bei diesem Pilot-Projekt werden südlich der Frühlingsstraße zunächst zehn Straßenlampen, die in einer Schaltstelle zusammengefasst sind, während der Einsatzzeiten gedimmt. Während einer zum Beispiel zehnstündigen Brennphase wird die Helligkeit der Lampen auf Empfehlung der Herstellerfirma die ersten zwei Stunden um 30 %, die folgenden sieben um 67 % und die restliche Stunde wieder um 30 % reduziert. Sukzessive kommen noch 24 Leuchten aus dem Neubaugebiet nördlich der Frühlingsstraße hinzu. Dadurch verringern sich der Stromverbrauch und damit die Kosten bei einer jährlichen Gesamtbrenndauer von 4.050 Stunden jeweils um die Hälfte. Die Gemeinde investiert in diese Energiesparmaßnahme rund 6.400 Euro, dieser Betrag wird sich mit dem oben beschriebenen Dimmprofil in zehn Jahren amortisieren. Bürgermeister Josef Mederer freute sich, dass seine Gemeinde hier einmal mehr eine Vorreiterrolle übernimmt. „Wir wollen mit dieser modernen Straßenbeleuchtung nicht nur Energie und Geld sparen, sondern auch die CO2-Belastung der Umwelt verringern“, so Josef Mederer bei der Inbetriebnahme der Anlage vor Ort. Um Erfahrungen mit dieser neuen Technik zu sammeln, wird E.ON Bayern für den Zeitraum von mindestens einem Jahr das Projekt begleiten und die erfassten Daten per Fernübertragung sammeln, auswerten und gratis der Gemeinde zur Verfügung stellen. Die Kosten dafür trägt der Energiedienstleister. Bürgermeister Josef Mederer teilte mit, dass im Falle einer erfolgreichen Projektphase die Gemeinde überlege, weitere der rund 35 Schaltstellen bei insgesamt 613 Brennstellen in der örtlichen Straßenbeleuchtung mit dieser neuen Technik auszustatten.

 

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