Die neue Glocke
für den gemeindlichen Friedhof hat ihren kirchlichen Segen bekommen.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Gemeinderäte und Fahnenabordnungen der
Schwabhausener Vereine waren zur Glockenweihe in die Pfarrkirche St. Michael
gekommen, um diesem recht seltenen Ereignis beizuwohnen. Im Rahmen eines
festlichen Gottesdienstes vor, der vom Kirchenchor musikalisch umrahmt wurde,
nahm Pfarrer Dr. Paul Inje die Weihe der Glocke vor, die festlich bekränzt
vor dem Altar aufgestellt war. In seiner Predigt ging der Geistliche auf
die Symbolik der Glocke ein, die als Ruferin zum Gebet gilt. Bürgermeister
Josef Mederer brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, dass Glocken die
Menschen ein Leben lang begleiten und von der Geburt bis zum Tod mit ihrem Klang
Trost spenden. "Was lange währt, wird endlich gut", sagte der Bürgermeister
sinngemäß zu dem Umstand, dass es etwas länger gedauert hat, bis es zu
einer Glocke für den gemeindlichen Friedhof kam. Nach einem
Gemeinderatsbeschluss im September wurde die Bronzeglocke bei der Glockengießerei
Perner in Auftrag gegeben und einige Schwabhausener hatten sich im
Oktober auf den Weg nach Passau gemacht, um beim Guss dabei zu sein. Das Werk
ist gelungen und die neue Glocke, die 6.000 Euro gekostet hat, wurde vor
wenigen Tagen geliefert. Ihren Platz findet die neue Glocke an der Außenseite
der Aussegnungshalle, wo derzeit eine Aufhängevorrichtung angebracht
wird. Bei einer Weißwurstbrotzeit, zu der Bürgermeister Mederer die
Kirchenverwaltung, den Kirchendienst, den Pfarrgemeinderat, die
Fahnenabordnungen und den Gemeinderat nach dem Gottesdienst eingeladen hatte,
wurde die Glockenweihe auch im weltlichen Rahmen gefeiert.
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