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Schwabhauser Gewerbegebiet von der Regierung als "Musterbeispiel" gelobt |
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im Schwabhauser Gewerbegebiet. Die Gemeinde Schwabhausen gibt mit ihrem Gewerbegebiet „nördlich der äußeren Münchener Straße" im oberbayerischen Raum Impulse. Im Infobrief „Planen und Bauen in Oberbayern" der Regierung von Oberbayern wird das Schwabhauser Gewerbegebiet als Musterbeispiel aufgeführt. Dabei wird verdeutlicht, „wie Gemeinden durch eine gute städtebauliche Planung und Betriebe durch einen hohen gestalterischen Anspruch Zeichen für eine Verbesserung des Ortsbildes gesetzt haben". Im Jahr 1995 wurde der Bebauungsplan in enger Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Gemeinderat, dem Planungsbüro „Zwischenräume" aus München und dem Kreisbaumeister innerhalb von nur neun Monaten aufgestellt. „Genau der richtige Zeitpunkt", so Bürgermeister Josef Mederer, denn innerhalb weniger Monate konnten sich die ersten Betriebe in der Gemeinde Schwabhausen ansiedeln. Neben der bereits vorhandenen handwerklichen Struktur haben sich zwischenzeitlich renommierte Firmen mit internationalem Ruf angesiedelt. „Wir sind ein attraktiver wirtschaftlicher Standort für Betriebe jeglicher Art und genau das schafft Arbeitsplätze vor Ort", betont Josef Mederer. Betrachtet man den Anstieg der in der Gemeinde wohnenden und auch beschäftigten Personen, so geben diese Zahlen ihm recht. Die Steigerung der in der Gemeinde beschäftigten Einwohner ist in den Jahren 1999 bis 2001 jeweils um mehr als das Doppelte im Vergleich zu den auswärts beschäftigten Gemeindebürgern gestiegen. In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der Arbeitsplätze um durchschnittlich 9 Prozent. Dem Infobrief der Regierung von Oberbayern zufolge ist das Besondere an dem Schwabhauser Gewerbegebiet nicht eine ausgefallene Architektur oder besonders auffällige Einzelbauten. Vielmehr ordnen sich die einzelnen Bauten unter das gesamte Erscheinungsbild. „Gerade diese Homogenität führt zu herausragender Qualität", ist in der Broschüre zu lesen. Neben dem „mit bedacht gewählten Standort" und der Anordnung der Baukörper lobt die Regierung von Oberbayern auch die Gestaltung der Dachlandschaft. Auch bei der Umsetzung waren sich Gemeinde und Landratsamt einig, dass die im Bebauungsplan enthaltene Qualität nur dann erreicht werden kann, wenn dessen Festsetzungen auch eingehalten werden. Nachdem die meisten Grundstücke bereits verkauft sind, hat die Gemeinde einen zweiten Bauabschnitt ausgewiesen. „Das Erweiterungsgebiet kann jederzeit umgesetzt werden. Wir haben damit die Voraussetzungen geschafften, damit sich weitere Betriebe bei uns ansiedeln können", berichtet Bürgermeister Josef Mederer. November 2003 |
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