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Fahnder aus ganz Bayern treffen sich in Arnbach |
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Der wohl sicherste Platz im ganzen Landkreis, wenn nicht in ganz Bayern, war kürzlich in Arnbach. Denn dort waren knapp 200 Polizisten aus ganz Bayern und auch aus Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg zum 8. Bayerischen Fahndertreffen zusammen gekommen. Da die Veranstaltung diesmal von der Fahndungskontrolltruppe "Kobra FFB" ausgerichtet wurde, die gleichzeitig ihr zehnjähriges Bestehen feierte, wählte man diesmal Arnbach aus, zumal sich im gerade fertig gestellten Sportheim-Anbau eine passende Lokalität anbot. Seit nunmehr zehn Jahren gehören die Fahnundskontrolltrupps auf den bayerischen Autobahnen zum polizeilichen Erscheinungsbild. Die Errichtung dieser Gruppen war eine notwendige Reaktion auf die steigende Bedeutung des Straßennetzes für internationale Straftäter, die die schnellen Verbindungsstraßen für Rauschgifttransporte, Schleusungen oder KFZ-Verschiebungen nutzen und sich das Fehlen der Grenzkontrollen innerhalb der EU vermeintlich zum Vorteil machen. Die "Autobahn-Fahnder" tragen mit ihrer Arbeit zur Kriminalitätsbekämpfung bei und runden den gesamtpolizeilichen Sicherheitsauftrag ab. Ihre Arbeit ist davon geprägt, dass sie schwerpunktmäßig auf den Autobahnen mit dem nötigen "Fingerspitzengefühl" und dem "richtigen Riecher" ihre Kontrollen durchführen. Die hohe Anzahl der Festnahmen im Bereich der Ausländerkriminalität, Erfolge in der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität, aber auch die enge Zusammenarbeit mit anderen Fahndungsgruppen der Polizeidirektionen zeigen, dass ihre spezifische Tätigkeit aus dem polizeilichen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Neben dem für den täglichen Dienst wichtigen Gedankenaustausch und der Kontaktpflege der Beamten untereinander fördern die alljährlichen Treffen in gemütlicher Atmosphäre den Gemeinschafts- und Teamgeist, der für die Bewältigung des anspruchsvollen polizeilichen Alltags notwendig ist. "Wer arbeitet, darf und soll auch feiern" sagte deshalb auch Schwabhausens Bürgermeister Josef Mederer in seinem Grußwort, der ebenso wie der Vize-Polizeipräsident des Polizeipräsidiums München Wulf Kreienbaum, der leitende Polizeidirektor der Polizeidirektion Fürstenfeldbruck Erich Scheidl, und der Erste Polizeihauptkommissar der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck Gotthard Leeb, zu den Gästen zählte. Dies ließen sich die Fahnder/innen nicht zweimal sagen. Auf dem TSV-Sportgelände wurden bei hochsommerlichen Temperaturen lustige Spiele veranstaltet, es wurde gut gegessen und aus "dem Nähkästchen" geplaudert. Am Abend wurde die Siegerehrung der nachmittäglichen Wettbewerbe durchgeführt und anschließend bei Live-Musik der Showband "The Romans" kräftig abgerockt und gefeiert. Übernachtet wurde zünftig in Mannschaftszelten und am nächsten Tag ging es wieder zurück in die heimatlichen Dienststellen. Juni 2003 |
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