90-jähriges Bestehen des Schützenverein Gemütlichkeit Rumeltshausen

Mit einem fröhlichen und harmonischen Fest hat der Schützenverein Gemütlichkeit Rumeltshausen sein 90-jähriges Bestehen gefeiert. Den Veranstaltern ist es dabei gelungen, sowohl dem Vereinsnamen "Gemütlichkeit" alle Ehre zu machen, mit einer gehörigen Portion "Action" bei Jung und Alt aber auch für Abwechslung und Unterhaltung zu sorgen.Begonnen wurde der Festtag mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Laurentius, den Pfarrer Dr. Paul Inje zelebrierte und bei dem man den verstorbenen Vereinsmitgliedern und insbesondere dem ehemaligen Ehrenschützenmeister Anton Kraus gedachte. Im Festzug ging es dann zum Gasthaus Göttler, wo nach der Begrüßung durch Schützenmeister Martin Steininger und einer kurzen Chronik bereits das Mittagessen wartete. Aus den Grußworten, die von Gauschützenmeister Alfred Reiner, Pfarrer Dr. Paul Inje und der 2. Bürgermeisterin Edeltraud Lachner an die Gäste gerichtet wurden, klang heraus, wie wertvoll der Schützenverein für die Orte Rumeltshausen und Stetten ist. Gewürdigt wurde auch die hervorragende Jugendarbeit, der Beitrag zum Erhalt der Traditionen und zum guten Miteinander in der Gemeinde sowie das ehrenamtliche Engagement.Bevor die Kaffeetafel gestürmt wurde, die von den Frauen des Dorfes und von den Schützendamen mit allerlei köstlichem Backwerk bestückt war, wurden langjährige Mitglieder geehrt. Von Gauschützenmeister Alfred Reiner und Schützenmeister Martin Steininger wurden Johann Göttler und Johann Finkl für 50 Jahre Mitgliedschaft sowie Josef Grill und Irmingard Reichlmair für 25 Jahre Mitgliedschaft mit Ehrenzeichen und Urkunden des Bayerischen Schützenbundes ausgezeichnet,
Während bei den älteren Semestern besonders die aufgebaute Fotowand mit Auszügen aus der Chronik viel Interesse fand, bereiten sich die Jüngeren zum "Spiel ohne Grenzen" vor, das im Wirtsgarten und auf den Stockbahnen über die Bühne ging. Maria Lachner hatte sich dazu besonders lustige Spiele einfallen lassen und bekam für die Idee, den Festtag so unterhaltsam aufzulockern, viel Lob. Lautstark angefeuert von den zahlreichen Zuschauern gingen die acht Mannschaften ans Werk und ließen sich von dem am Nachmittag einsetzenden Regenschauern nicht aus dem Konzept bringen. Während beim Schubkarrenrennen mit gefüllten Wassereimern über einen Hindernisparcours und beim Wasserbombenwerfen besonders die Geschicklichkeit gefragt war, entschied die Muskelkraft beim Stemmen von Bulldogreifen und beim Tauziehen. Für allgemeine Erheiterung sorgte dann das Schokopudding-Essen, das ohne Mithilfe der Hände bewerkstelligt werden musste. Das Rennen machte schließlich der Burschenverein, der bei der anschließenden Siegerehrung mit einem Pokal für seine Leistung belohnt wurde. Den 2. Platz belegte der "Seppenverein", gefolgt von den Veteranen, der Feuerwehr, dem Patenverein "Pachara" Unterbachern, der Schützenjugend und dem Stockclub. Wie man es allgemein von einem guten Gastgeber erwartet, fand sich die Mannschaft von Gemütlichkeit auf dem letzten Platz wieder, was der Freude über die gelungene Veranstaltung aber keinen Abbruch tat. Bei einem gemütlichen Beisammensein fand der Festtag seinen Ausklang.

 

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