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Einweihung des Gemeindehauses in Puchschlagen |
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Ein lang ersehnter Wunsch ging für die Bürgerinnen und Bürger von Puchschlagen am vergangenen Wochenende in Erfüllung. Das Gemeindehaus, in dem unter anderem die Freiwillige Feuerwehr, der Schützenverein und ein Gemeindesaal untergebracht sind, wurde nach knapp zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Überaus großes Lob erhielt die Dorfgemeinschaft für ihr unermüdliches Engagement und die über 6000 geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden beim Bau „ihres“ Gemeindehauses. Zur Einweihungsfeier waren neben zahlreichen Vereinen aus der Gemeinde Schwabhausen unter anderem der Regierungsvizepräsident von Oberbayern, Dr. Wolfgang Kunert, der Landtagsabgeordnete Blasius Thätter, Landrat Hansjörg Christmann, viele Gemeinderäte, Altbürgermeister Josef Baumgartner, Gauschützenmeister Alfred Reiner sowie Kreisbrandrat Erwin Zeherer, Kreisbrandinspektor Rudi Reimoser und der Kreisbrandmeister Paul Steier gekommen. Angeführt von der Schwabhauser Blaskapelle marschierten nach einer feierlichen Messe im Freien vor der Puchschlager Sankt Kastulus-Kirche die Vereine und Festgäste zum neuen Gemeindehaus. Dort nahm Pfarrer Jean D‘ De Dieu Mvuanda die Segnung des Gebäudes vor. In seinem Grußwort lies Bürgermeister Josef Mederer die Geschichte bis zur Fertigstellung des Gemeindehauses Revue passieren. Er berichtete, dass sein Vorgänger, Altbürgermeister Josef Baumgartner, mit dem Grunderwerb einen der Grundsteine für das Gemeindehaus gelegt hatte. Bereits zwei Tage nach Antritt seines Bürgermeisteramtes vor zehn Jahren kam Puchschlagens Schützenmeister Hans Sturm zu Josef Mederer, um die Notwendigkeit eines Gemeindehauses erneut zu unterstreichen. Hans Sturm bezeichnete Mederer als „ewigen Kämpfer für das Gemeindehaus“. Von vornherein stand jedoch fest, dass dieses Vorhaben nur mit Eigenleistung verwirklicht werden kann. Und diese Aufgabe haben die Puchschlagen bestens gemeistert. „Das unermüdliche Engagement hat seine Früchte getragen und somit ist ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen. Was sie hier geleistet haben, ist großartig und wohl im weiten Umkreis einmalig“, lobte Mederer. Er bedankte sich beim Regierungspräsidenten für die konstruktiven und enge Zusammenarbeit. Regierungsvizepräsident Dr. Wolfgang Kunert überbrachte in seiner Ansprache die besten Grüße der Regierung von Oberbayern. „Mit welcher Einsatzfreude die Bürger hier mitgeholfen haben ist beachtlich. Die Puchschlager haben nicht gewartet, bis öffentliche Hände begonnen haben, sondern haben gleich selbst Hand angelegt“, so Kunert. Als „vorbildhaft“ und ein „Gemeindehaus mit Modellcharakter in Zeiten der Finanznot“ bezeichnete Landrat Hansjörg Christmann die Fertigstellung des Gebäudes. Er sprach sich ferner dafür aus, die Interessen wie zum Beispiel Feuerwehr und Schützenverein zu bündeln, was jedoch noch keine Selbstverständlichkeit sei. Gauschützenmeister Alfred Reiner freute sich, dass ein weiterer Schützenverein im Gau Dachau in einem gemeindlichen Gebäude untergebracht ist und der Landtagsabgeordnete Blasius Thätter sprach von einer „großartigen Leistung des ganzen Dorfes“. Er erzählte in seinem Grußwort, er habe sich so für die Puchschlager gefreut, dass er in der Nacht davon träumte, alle die am Bau mitgearbeitet haben seien in den Himmel gekommen. Kreisbrandrat Erwin Zehrer brachte seine Freude für die Wehr zum Ausdruck. Gerade in der momentan schwierigen finanziellen Lage ist die Fertigstellung eines Feuerwehrhauses etwas Besonderes. Neben einer zeitgemäßen technischen Ausrüstung sei auch ein entsprechendes Gebäude erforderlich. Feuerwehrvorstand Hans Ampenberger und Schützenmeister Hans Sturm sprachen allen Helfern großes Lob aus und bedankten sich bei der Gemeinde und Bürgermeister Josef Mederer. Juli 2003 |
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