| Ferienprogramm-Veranstaltung im Pfarrgarten |
Als erste Veranstaltung des Schwabhauser Ferienprogramms hat sich am ersten Ferienwochenende das Zeltlager mit 85 Kindern und Jugendlichen im Pfarrgarten etabliert. Schon am Freitagnachmittag waren Eltern und Kinder und die insgesamt 31 Betreuer eifrig dabei, die Zelte aufzubauen, die Verpflegung ins Pfarrheim zu schaffen und das Brennmaterial für das große Lagerfeuer aufzuschichten. Nach der Begrüßung im Pfarrheim gab Hermine Burgermeister dann den Startschuss für die beliebte Veranstaltung, die unter dem Motto "Miteinander - Füreinander" stand. Zuvor wünschten Bürgermeister Josef Mederer und Pfarrer Dr. Paul Inje den Teilnehmern noch viel Spaß und bedankten sich bei Hermine Burgermeister und ihren zahlreichen Helfern für die hervorragende Organisation. Dann stürmte die in 12 Gruppen aufgeteilte Kinderschar den Pfarrgarten, wo auf der Wiese unter schattigen Bäumen die einzelnen Spielstationen warteten. An der Station "Rücksicht" galt es zum Beispiel, sich mit Gummibändern an den Knöcheln gefesselt gemeinsam so fortzubewegen, dass kein Teilnehmer stürzte. Bürgermeister Mederer und Pfarrer Dr. Inje meisterten diese Situation gemeinsam mit den Kindern ebenso hervorragend wie später an der Station "Freundschaft", wo Synchron-Seilspringen angesagt war. "Gemeinschaft" wurde mit einem Schwungtuch demonstriert, das mit Luftballons gefüllt war und an der Station "Vertrauen" war mit verbundenen Augen unter Führung eines anderen Teilnehmers ein Hindernisparcours zu bewältigen. An der Station "Glaube" wurde ein Holzkreuz mit Fingerfarben gestaltet, bei "Hilfe" musste unter gegenseitigem Stützen auf Bierträgern balanciert werden und von Wäscheklammern gehaltene Papierbuchstaben mittels Wasserstrahl herunterzuholen kennzeichnete die Station "Hoffnung". Ein Puzzle, das für "Frieden" stand, eine Wörtersuche bei der "Schöpfung", ein Kreisspiel für die "Wahrheit" und schließlich das Geschichtenerzählen bei der "Liebe" ergänzten die Stationen. Kaum hatten die Gruppen die Runde absolviert, riefen die Glocken von St. Michael zum Gottesdienst. Zurück auf der Pfarrwiese kündigte Donnergrollen ein heftiges Gewitter an. Schnell wurden noch die vorbereiteten Grillwürstl gegessen, dann musste die Veranstaltung wegen eines Unwetters abgebrochen werden. Großes Bedauern und ein paar Tränen gab es bei den Kindern, schließlich hatten sie sich so auf den Abend am Lagerfeuer mit Dieter Rubner und seiner Gitarre und das Übernachten in den Zelten gefreut. Aber es half alles nichts: "Die Sicherheit der Kinder geht vor", sagte Hermine Burgermeister, deren zum Krimi umgeschriebene Geschichte von "Daniel in der Löwengrube", die den Höhepunkt des Abends bilden sollte und zwei Monate Vorbereitung erforderte, ebenfalls "ins Wasser fiel".
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