Gemeinde Schwabhausen

Agenda-Gruppe baut Brücke über den Rothbach

Brückenbau
Bürgermeister Mederer überzeugt sich von der Tragfähigkeit 
der neuen Brücke. Vor ihm Alfred Weinfurtner, Michael Ramsteiner, Klaus Wechslberger
Johann Heinzinger und Dietrich Lupp. Nicht auf dem Foto ist Leonhard Böck.

Auf Initiative der Agenda-Gruppe für Wirtschaft und Nahverkehr verhandelte Bürgermeister Josef Mederer erfolgreich mit dem betroffenen Grundeigentümer und Landwirt über die Anpachtung eines 124 Meter langen Grundstückstreifens in östlicher Verlängerung des Viehtriebes entlang des Rothbaches. Nachdem der Gemeinderat in seiner Sitzung am 29. Juli diesen Jahres diesen Grünstreifen als beschränkt öffentlichen Weg dem Fußgängerverkehr widmete, waren für die Agenda-Gruppe die Weichen für den schon seit langem angestrebten Ringschluss im Wanderwegenetz südlich und nördlich des Rothbaches auf grün gestellt. Mit der notwendigen logistischen Unterstützung des Bauhofes machten sich unter der Regie und fachkundigen Bauleitung von Johann Heinzinger seine freiwilligen Helfer Leonhard Böck, Michael Ramsteiner, Alfred Weinfurtner und Dietrich Lupp bei wechselhaftem Wetter, von hochsommerlicher Hitze bis strömendem Regen, an die Arbeit. In nur knapp drei Arbeitstagen wurde in einer Höhe von 2,10 Metern über Wasserhöhe, eine acht Meter lange und 1,25 Meter breite, sehr stabile Holzbrücke gebaut. In den nächsten Tagen wird auch das Geländer fertig montiert werden können. In nördlicher Verlängerung der Brücke wurde zusätzlich ein 90 Meter langer Verbindungsweg mit Kleintierschutzhecke zu einem Feldweg angelegt, so dass nun ein lang gehegter Wunsch vieler Schwabhauser Bürgerinnen und Bürger nach einem orts- und naturnahen Spazier- und Rundwanderweg entlang des Rothbaches von der Agenda-Gruppe für Wirtschaft und Nahverkehr erfüllt wurde. Dieser Rundweg ist in seinem kürzesten Verlauf immerhin 3,2 Kilometer lang. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist es, dass sich die Benutzer dieses Spazier- und Wanderweges „naturbewusst“ verhalten. "Besonders die Spaziergänger, die mit ihrem geliebten Vierbeiner Gassi gehen, sollen diesen stets an kurzer Leine bachseits führen und auf das Wild und auf die berechtigten Interessen der anliegenden Grundeigentümer und Landwirte Rücksicht nehmen", appellierte Dietrich Lupp von der Agenda-Gruppe.

August 2004

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